Reaktivierung von Industriestandorten in Rumänien
Als im Jahr 2007 beigetretenes EU-Land wird Rumänien mit der siebtgrößten Einwohnerzahl eine bedeutende Rolle in der Europäischen Union spielen. Dies macht sich schon heute bemerkbar, wenn man die Vielzahl an Investoren betrachtet, die es nicht nur wegen der billigen Arbeitskräfte nach Rumänien zieht, sondern wegen
der traditionellen Verflechtungen, u. a. der KuK-Monarchie, welche die österreichischen und ungarischen Investoren nach Rumänien lockt
der sprachlichen und kulturellen Nähe zu den romanischen Ländern, wie Spanien, Frankreich und insbesondere Italien
der wirtschaftlichen Verbindungen zu den arabischen Staaten (Öl)
der Angleichung an die EU-Regelungen und der damit verbundenen gleichen rechtlichen Ausgangsvoraussetzungen
der Vielzahl von jungen, gut ausgebildeten Fachkräften
der in den großen Zentren hohen Grundstückspreise
der großen Konsumnachfrage im Land, der Basis für einen guten internen Absatzmarkt (Handys, Autos, Eigenheime).
Somit gibt es gute Voraussetzungen für eine nachhaltige Reaktivierung stillgelegter Industriestandorte und damit verbundene Unternehmensansiedlungen
der Schaffung von Arbeitsplätzen und attraktiven Wohnungen
der Schonung bisher nicht genutzter Flächen
der Verbesserung des Images von Städten
der Steigerung der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger.
Seiten 142 - 148
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