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Ausbreitung von BTEX im Grundwasser neue Aspekte zur zukünftigen Beurteilung von Natural Attenuation
Beim Austritt infolge von Leckagen und Unfällen können Mineralölverbindungen zu starken Boden- und Grundwasserverunreinigungen führen. BTEX-Komponenten stellen wichtige Bestandteile der Mineralöle dar. Statistische Auswertungen über die verschiedenen Schadstoffgruppen belegen, dass Kontaminationen durch BTEX nach CKW-Verunreinigungen die am häufigsten zu sanierenden Schadensfälle bilden. Daher sind detaillierte Kenntnisse über das Verhalten und die Dynamik von BTEX im Untergrund von großer Bedeutung. Ihre vergleichbar gute Löslichkeit in Wasser lässt ihnen eine besondere Bedeutung als Kontaminanten im Grundwasser zukommen. Die Lösung von BTEX-Verbindungen aus der Mineralölphase führt zur Ausbildung von Kontaminationsfahnen im Grundwasser (nachfolgend als Fahnen bezeichnet). Im Hinblick auf die Sanierung von BTEX-Fahnen sind insbesondere natürliche Schadstoffminderungsprozesse (natural attenuation = NA) von besonderem Interesse.
Im Folgenden werden die wichtigsten Erkenntnisse und neue Aspekte zum Transport und zur Verteilung von BTEX-Verbindungen sowie wichtige Bedingungen für natürliche Schadstoffminderungsprozesse vorgestellt und diskutiert.
Seiten 16 - 23
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ALTLASTENdigital.de/ALTS.01.2008.016
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