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Biologische Verfahren zur Sanierung von CKW-Grundwasserschäden Systematik und Beschreibung der In-Situ-Techniken
Verschmutzungen des Grundwassers haben weitreichende Folgen. Einmal eingetretene Verunreinigungen können häufig nur über sehr lange Zeiträume beseitigt werden. In Deutschland weisen ca. 2/3 aller oberflächennahen Grundwasservorkommen anthropogene Veränderungen auf, d. h. dass ca. 66 % der Grundwasservorkommen Spuren menschlicher Einwirkungen zeigen. Dabei stehen Auswirkungen der Landwirtschaft mit weitem Abstand an erster Stelle, gefolgt von Folgen des Verkehrs und der Industrie. Vor diesem Hintergrund ist der präventiv ausgerichtete Grundwasserschutz von herausragender Bedeutung, um die allgemeinen Lebensgrundlagen für Natur und Mensch nachhaltig zu wahren.
Dieser Beitrag hat zum Inhalt, die heute zur Verfügung stehenden biologischen Verfahren zu beschreiben. Darüber hinaus wird vor dem Hintergrund der gestiegenen Anforderungen an eine transparente und nachvollziehbare Einteilung ein Vorschlag zu einer Systematik der biologischen Verfahren unterbreitet. Es ist vorgesehen, in einem zweiten Beitrag die biologischen Verfahren anhand von Praxisbeispielen vertiefend zu beschreiben und über die Erfahrungen aus der Sanierungspraxis zu berichten.
Seiten 101 - 110
Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ALTLASTENdigital.de/ALTS.03.2007.101
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