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In-situ-chemische Oxidation (ISCO) – Einsatz eines neuartigen Verfahrens zur Sanierung eines LCKW-Grundwasserschadens, Teil 1

Auf einem seit ca. 90 Jahren genutzten Industriestandort liegt eine Verunreinigung des Grundwassers mit LCKW-Gehalten bis 50 mg/l vor, deren Herkunft trotz umfassender Untersuchungen nicht geklärt werden konnte. Um eine Ausbreitung des Schadens zu unterbinden und eine Gefährdung der tieferen Grundwasserhorizonte zu minimieren, muss eine Sanierung durchgeführt werden. Dabei sind verschiedene Standortfaktoren, u. a. die komplexen hydrogeologischen Verhältnisse sowie die sensible Nutzung des Schadensbereichs als Kundencenter zu berücksichtigen. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie wurde das Verfahren der In-situ-chemischen- Oxidation (ISCO) mit Permanganat, das in Deutschland noch kaum bekannt ist, als geeignetste Sanierungsmethode ausgewählt. Nach vorbereitenden Laboruntersuchungen wurde das ISCO-Verfahren in einem Pilot- und einem Sanierungsversuch eingesetzt. Nach unserer Kenntnis ist dies die erste großtechnische Anwendung in Deutschland. Die Ergebnisse zeigen die prinzipielle Eignung von ISCO zur Sanierung des LCKW-Grundwasserschadens am vorliegenden Standort.

Seiten 251 - 258

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ALTLASTENdigital.de/ALTS.05.2004.251

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