Inhalt » Archiv » Ausgabe 04/2010 » Nachsorge der Deponie Georgswerder: Zwei Jahrzehnte Erfahrungen aus der Eigenkontrolle

Nachsorge der Deponie Georgswerder: Zwei Jahrzehnte Erfahrungen aus der Eigenkontrolle

Im Frühjahr 1985 trafen Bürgerschaft und Senat der Freien und Hansestadt Hamburg die Entscheidung, die Deponie Georgswerder zu sanieren. Dabei sollte ein neuartiges Sicherungskonzept zum Einsatz kommen, das im Wesentlichen aus einer „Einkapselung“ der Deponie bestand. Der erste große Bauabschnitt des Oberflächenabdichtungssystems, die knapp 15 ha große „Obere Abdeckung“, war im Herbst 1988 fertiggestellt, die Gesamtfläche von ca. 45 ha wurde bis 1995 abgedichtet. Bei der bautechnischen Sicherung einer Deponie oder Altlast ist die Nachsorge mit der Langzeit-Eigenkontrolle ein unumgänglicher Teil der Sanierungs-Gesamtkonzeption. Sicherungsbauwerke und -anlagen müssen langfristig funktionsfähig bleiben, um das Sanierungsziel, die Isolierung des kontaminierten Bereiches gegenüber der Umwelt, erreichen zu können. Deshalb müssen die Funktion des Sicherungsbauwerks, der Kontaminationskörper und die Schutzgüter fortlaufend kontrolliert werden. Entsprechende Erfahrungen mit der gesicherten Deponie Georgswerder aus zwei Jahrzehnten werden im Folgenden dargestellt und bewertet.

Seiten 172 - 179

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ALTLASTENdigital.de/ALTS.04.2010.172

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