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Inhalt der Ausgabe 01/2012
Editorial
Editorial
Inhalt
Inhaltsverzeichnis / Impressum
Immobilisierung
In-situ Immobilisierung von Blei und Zink in mit Mennige-Korrosionsschutzfarbe belasteten Böden
Böden im Umfeld von mit bleimennigehaltiger Korrosionsschutzfarbe behandelten Stahlbauwerken weisen häufig erhöhte Schwermetallgehalte auf. Alleine im Bundesgebiet stehen rund 200.000 potentiell betroffene Hoch- und Höchstspannungsmasten. Eine ungewöhnlich hohe Pflanzenverfügbarkeit der korrosionsschutzbürtigen Schwermetalle steigert die Umweltrelevanz dieser Bodenkontaminationen.
Beurteilung von Bodenkontaminationen
Beurteilung von Bodenkontaminationen mit Radioaktivität im Gebiet Hannover-List nach Maßstäben und Ansätzen der BBodSchV
Der Beitrag beschreibt praktische Aspekte von Bewertungen radioaktiver Bodenkontaminationen. Die Prüfung des Gefahrenverdachtes erfolgt mit Prüfwerten, die nach den Maßstäben und Methoden der BBodSchV abgeleitet wurden. Für die Ermittlung eines Maßnahmebedarfs wurde die Nutzung von anerkannten Berechnungsverfahren des Strahlenschutzes als Entscheidungshilfe für anwendbar befunden. Entwicklungsbedarf gibt es noch bei der gemeinsamen Bewertung von Radioaktivität und anderen Umweltnoxen.
Bodensanierung
Altlasten im Niger-Delta nach 60 Jahren Erdölförderung
Im Jahr 2010 führte die Abteilung Post-Conflict and Disaster Management des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (United Nations Environment Programme, UNEP) eine Untersuchung der durch die Erdölförderung im Ogoniland im Niger-Delta bedingten Kontaminationen durch. Die Erdölförderung im Niger-Delta sorgt seit Mitte der 1950er Jahre für Konflikte zwischen der örtlichen Bevölkerung und den Ölfördergesellschaften. Ziel der Untersuchungen war die Quantifizierung der Schäden, die Beurteilung der Transferpfade sowie die Bewertung der Nigerianischen Kompetenzen zur Beurteilung und Sanierung der Schäden.
Flächenreaktivierung
Flächenreaktivierung durch öffentlich-private Kooperationen
Flächenreaktivierung ist bei weiterhin ungebremstem Freiflächenverbrauch und zunehmenden Leerständen in den Gemeinden unverzichtbarer Baustein einer wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Stadtentwicklung. Obwohl sich eigentlich keine Gemeinde Verzug bei der Reaktivierung solcher Flächen leisten kann, unterbleibt sie dennoch häufig. Zugleich bieten diese Flächen eben aufgrund ihrer Lage und ihrer infrastrukturellen Erschließung sowie ihrer Ausstattung großes Entwicklungspotenzial.
Tagungen
DECHEMA-Symposium Strategien zur Boden- und Grundwassersanierung 2011
Am 21. und 22. November 2011 veranstaltete die DECHEMA wie in den Vorjahren unterstützt durch zahlreiche Mitveranstalter in Frankfurt ihr jährliches Symposium Strategien zur Boden- und Grundwassersanierung. Auf dem Programm standen rechtliche Rahmenbedingungen, Fragen der Verhältnismäßigkeit und Nachhaltigkeit bei der Sanierung, F&E Ergebnisse zur In-Situ Sanierung mit Nanopartikeln, Erkundung und Untersuchung sowie Erfahrungen aus der Sanierungspraxis. Begleitet wurde die Tagung, die mit rd. 340 Teilnehmern gut besucht war, auch in diesem Jahr von Posterpräsentationen und einer Fachausstellung.
Sanierung kontaminierter Standorte Schlüssel für ein effizientes Flächenmanagement in der EU
Am 10. November 2011 fand in der sächsischen Landesvertretung in Brüssel die gemeinsame Fachtagung Sanierung kontaminierter Standorte Schlüssel für ein effizientes Flächenmanagement in der EU der Generaldirektion Umwelt der EU-Kommission und des Sächsischen Staatsministeriums für Umwelt und Landwirtschaft statt. Mehr als 100 Sanierungsexperten, politische Entscheidungsträger und Vertreter professioneller Organisationen kamen zusammen, um sich über die Erfolge und Erfahrungen bei der Bodensanierung in Sachsen und die Ziele der Europäischen Kommission zum Bodenschutz zu informieren und diese zu diskutieren.
ITVA
Stellungnahme des Ingenieurtechnischen Verbandes für Altlastenmanagement und Flächenrecycling e.V. (ITVA) zu dem Gesetz sowie der 1. Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie über Industrieemissionen
In § 5 Abs. 3 Nr. 3 BImSchG soll ein neuer Satz 2 eingefügt werden, wonach der Betreiber einer Anlage nach der Richtlinie über Industrieemissionen Maßnahmen zur Beseitigung von Verschmutzungen zu ergreifen hat, um das Gelände in den Ausgangszustand zurückzuführen, wenn auf Grund des Betriebes der Anlage erhebliche Bodenverschmutzungen oder nachteilige Veränderungen der Grundwasserbeschaffenheit durch relevante gefährliche Stoffe im Vergleich zum Ausgangszustand verursacht worden sind. Hierdurch soll Art. 22 Abs. 3 Unterabsatz 1 Satz 2 der Industrieemissionsrichtlinie umgesetzt werden.
ITVA-Mitteilungen
+++ 23. Mitgliederversammlung des ITVA Freitag, 23. März 2012, 13.00 Uhr, Grand Elysée Hotel Hamburg, Rothenbaumchaussee 10, 20148 Hamburg +++ Altlastensymposium 2012, 22./23. März 2012, Hamburg +++ Aktionsplattform Bodenschutz (ABo) +++ Boden des Jahres 2012 +++
Service
altlasten news
+++ Von der Teerfabrik zur Grünanlage Übergabe des Geländes der ehemaligen Dachpappenfabrik Raschig in Bochum- Werne +++ Stahldorf: Bodensanierung beginnt +++ Mikrowellen-Aktiviertes- Reaktions-System MARS +++ Jahresrückblick das Forschungsjahr 2011 in Zahlen (Auszug) +++ Grundlagen und aktuelle Entwicklungen des EU-Umweltrechts Fernstudienkurs der Universität in Koblenz zum Sommersemester 2012 +++ Berufsbegleitendes Fernstudium »Wasser und Umwelt« an der Bauhaus-Universität Weimar +++ Neue Arbeitshilfe aus dem Österreichischen Umweltbundesamt +++ Arbeitsblatt DWA-A 909 Grundsätze der Grundwasserprobennahme aus Grundwassermessstellen +++ Kontaminierte Gewässersedimente Strategie, Fallbeispiele, Empfehlungen +++ Sensatec Berlin GmbH +++ REORGANISATION CDM Consult GmbH IN DEUTSCHLAND +++ Europäische Kooperation zur nachhaltigen Bodennutzung +++ Konferenz Böden in der Stadt Bodenmanagement für eine nachhaltige Siedlungsentwicklung +++ Mikroorganismen fressen das Treibhausgas Methan +++ 25.000 Hektar neue Naturschutzflächen Haushaltsausschuss billigt weitere Flächenkulisse für Nationales Naturerbe +++
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