Inhalt » Archiv » Ausgabe 02/2005 » Optimierung des natürlichen Schadstoffabbaus in situ durch den Einsatz von iSOCTM

Optimierung des natürlichen Schadstoffabbaus in situ durch den Einsatz von iSOCTM

Seit vielen Jahren stellen Verunreinigungen des Grundwassers mit leichtflüchtigen chlorierten oder aromatischen Kohlenwasserstoffverbindungen (LCKW, BTEX), aber auch Verunreinigungen mit Kohlenwasserstoffen (Diesel, Benzin) ein Thema dar, das in der Bearbeitung befindlich ist. Neuerdings wird dieses durch das Auftreten von Methyl-tert-butylether (MTBE) oder Tert-buthylalkohol (TBA) angereichert. Da die Sanierung von Grundwasserverunreinigungen oft mit relevanten finanziellen Aufwendungen einhergeht oder speziell beim MTBE technisch aufwändigere Lösungen notwendig macht, sucht man in Zeiten knapper werdender finanzieller Mittel nach kostengünstigen Alternativen.
Zudem haben viele Untersuchungen und erfolgreich abgeschlossene Projekte gezeigt, dass auch den natürlichen Abbauvorgängen Zutrauen geschenkt werden kann. Deswegen ist die Diskussion um Natural Attenuation (NA), Monitored Natural Attenuation (MNA), sowie ENA (Enhanced Natural Attenuation) in vollem Gange. Um NA wissenschaftlich zu untermauern, wird derzeit in verschiedenen Forschungsvorhaben weitere Grundlagenarbeit geleistet. Im Dezember letzten Jahres wurde vom Arbeitskreis „Monitored Natural Attenuation“ des ITVA-Fachausschusses H 1 „Technologien und Verfahren“ eine Arbeitshilfe zu diesem aktuellen Thema veröffentlicht.

Seiten 70 - 74

Zitierfähig mit Smartlink: http://www.ALTLASTENdigital.de/ALTS.02.2005.070

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